Spielplätze, Kitas und Schulen
Wo Kinder spielen, hat die Entfernung Vorrang. Bis wir da sind, gehört der Bereich unter dem Baum abgesperrt – auch wenn das für ein paar Tage unbequem ist.

Saisonaler Einsatz an Eichen
Eichenprozessionsspinner sollten nicht abgekehrt, abgespritzt oder abgeflämmt werden. Die Brennhaare können Haut, Augen und Atemwege reizen und sich über die Luft verteilen. Wir beurteilen den Befall, sichern den Arbeitsbereich und entfernen die Nester mit geeigneter Schutzausrüstung kontrolliert.
Die Brennhaare lösen sich vom Nest und werden vom Wind verteilt. Abkehren, Abspritzen, Absaugen mit einem Haushaltsgerät oder Abflämmen verteilt sie zusätzlich und erhöht die Belastung – für Sie, für Nachbarn und für den Bereich unter dem Baum. Auch alte Nester bleiben über lange Zeit reizend.
Wo Kinder spielen, hat die Entfernung Vorrang. Bis wir da sind, gehört der Bereich unter dem Baum abgesperrt – auch wenn das für ein paar Tage unbequem ist.
Sitzplatz, Grill oder Wäscheleine unter einer Eiche: genau da fällt der Befall zuerst unangenehm auf. Die Haare setzen sich in Textilien fest.
Auf öffentlich genutzten Flächen planen wir die Absperrung mit ein, bevor wir anfangen – sonst steht während der Arbeiten jemand darunter.
Für Hausverwaltungen und Betriebe stimmen wir Termin und Dokumentation vorher ab. Sie bekommen schriftlich, was wann gemacht wurde.
Beim Entfernen lösen sich Brennhaare. Sie sinken langsam und verteilen sich weiter, als das Nest vermuten lässt – der abgesperrte Bereich ist deshalb deutlich größer als der Baum.
Die Brennhaare bleiben auch in alten, leeren Nestern reizend. Deshalb steht das Absichern vor dem Entfernen – und die Entsorgung ist Teil des Einsatzes.
Ablauf in fünf Schritten: Befall melden, Lage beurteilen, Bereich absichern, Nester kontrolliert entfernen, kontrolliert entsorgen.

Ein Foto aus sicherer Entfernung genügt für die erste Einordnung.

Wie viele Nester, wie hoch, und wer hält sich darunter auf? Daran entscheidet sich, ob wir morgen kommen oder nächste Woche.

Während der Arbeiten bleibt der Bereich unter dem Baum gesperrt.

In Schutzausrüstung und mit einem Verfahren, das so wenig Brennhaare wie möglich freisetzt – abgesaugt, nicht abgeschlagen.

Das Material geht verschlossen vom Grundstück. Es bleibt nichts liegen, was im nächsten Sommer noch juckt.
Der Befall wird meist zwischen Mai und August auffällig. Nester können aber auch danach noch belastet sein.
Nein. Wasser, Besen oder Feuer verteilen die Brennhaare zusätzlich und verschlimmern die Lage.
Halten Sie Kinder und Haustiere aus dem Bereich unter dem Baum fern und lüften Sie Wäsche nicht darunter.
Nein. Die Brennhaare bleiben über lange Zeit reizend, auch wenn die Raupen längst weg sind.
Dann ist es vielleicht etwas anderes. Diese Seiten klären den Unterschied – bevor Sie das Falsche anfragen.
Nächster Schritt
Senden Sie uns ein Foto aus sicherer Entfernung. Wir sagen Ihnen, wie dringend es ist – auch dann, wenn die Antwort lautet: Das hat Zeit.
Einsatzgebiet: Rhein-Sieg-Kreis, Bonn und Köln.