Baumkletterer hängt gesichert im Seil in der Krone

Unsere Arbeitsmethode

Seilklettertechnik, wenn keine Maschine an den Baum kommt.

Mit Seilklettertechnik erreichen wir Bäume in Innenhöfen, Hanglagen und eingewachsenen Gärten, ohne eine schwere Maschine bis an den Stamm zu bringen. Der Baumpfleger arbeitet gesichert direkt in der Krone. Äste und Stammstücke werden kontrolliert am Seil abgelassen.

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  • European Tree WorkerGeprüfte Fachqualifikation
  • Fachverband BaumpflegeMitgliedsbetrieb
  • FLL-RegelwerkeZTV-Baumpflege · Baumkontroll­richtlinien

Was ist Seilklettertechnik?

Seilklettertechnik – kurz SKT – bezeichnet das gesicherte Arbeiten am Baum mit Kletterseil, Klettergurt und Rückhaltesystem. Der Baumpfleger erschließt den Baum von innen, sichert sich an tragfähigen Punkten und arbeitet sich genau zu den Stellen vor, an denen etwas zu tun ist. Was abgetrennt wird, kommt am Seil herunter – geworfen wird nichts.

Keine eigene Leistung, sondern ein Zugang

Seilklettertechnik ist nichts, was Sie separat bestellen. Sie ist der Weg zum Baum – die Leistung heißt Baumpflege, Kronensicherung oder Baumfällung. Ob sie zum Einsatz kommt, entscheidet der Standort, nicht die Gewohnheit. Wo eine Bühne stehen kann, ist die Bühne oft schneller und günstiger.

Wann die Methode ihre Stärken ausspielt

  • Der Baum steht im Innenhof, hinter dem Haus oder in einem eingewachsenen Garten.
  • Zwischen Straße und Baum liegen Rasen, Beete, Teich oder eine Fläche, die keine Last verträgt.
  • Die Zufahrt ist zu schmal, zu steil oder für eine Hubarbeitsbühne nicht befahrbar.
  • Der Baum ist höher, als die verfügbare Bühne reicht.
  • Rings um den Baum stehen Gebäude, Gewächshaus, Wintergarten, Zaun oder Leitungen.
  • Es soll gezielt an einzelnen Ästen gearbeitet werden, nicht flächig gekürzt.

Wo die Methode an Grenzen stößt

Bei fehlender Standsicherheit

Ist der Stamm oder der Wurzelbereich geschädigt, trägt der Baum den Kletterer nicht. Dann führt der Weg über Kran oder Bühne.

Wenn Zeit den Ausschlag gibt

Bei guter Zufahrt ist die Bühne meist schneller. Das schlägt sich direkt im Preis nieder.

Bei sehr großen Massen

Schwere Stammabschnitte über Gebäude hinweg brauchen einen Kran – der Kletterer trennt, der Kran hält.

Bei akuter Gefahr

Ein instabiler Baum wird nicht bestiegen. Im Notfall zählt zuerst die Sicherung von unten.

Zugang über das Seil statt über die Zufahrt

Eine Hubarbeitsbühne braucht eine befahrbare, tragfähige Aufstellfläche in Reichweite der Krone. Fehlt sie, ist die Frage nicht, ob man die Bühne trotzdem hinstellt – sondern wie man ohne sie in den Baum kommt.

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  1. AnschlagpunktEin geprüfter Punkt hoch im Baum, über den der Kletterer hängt. Er wird vor dem Aufstieg beurteilt und mit Reserve gewählt.
  2. Der Kletterer im SeilEr hängt im System, statt zu stehen. Dadurch erreicht er jeden Punkt der Krone und arbeitet mit freien Händen.
  3. Keine AufstellflächeGebäude, Hang, Beet oder weicher Untergrund: Wo die Bühne nicht stehen kann, ist der Kletterzugang keine Alternative, sondern der einzige Weg.
  4. Zweiter Weg zum BodenEin unabhängiges Seil bleibt gesetzt. Der Kletterer kommt damit auch dann herunter, wenn der Arbeitsweg blockiert ist.
Blick aus der Baumkrone nach unten auf die Kletterstiefel des Baumpflegers, darunter Garten mit Hecke und Nebengebäude

Was unter dem Baum liegt, bestimmt, wie er von oben abgetragen wird.

Unter dieser Krone liegen Hecke, Rasen und ein Nebengebäude. Jedes Stück, das hier einfach fiele, würde etwas treffen – also fällt keines. Es wird angeschlagen, abgelassen und unten zerlegt.

Häufige Fragen zur Seilklettertechnik

Ist Klettern teurer als eine Hubarbeitsbühne?

Nicht grundsätzlich. Wo eine Bühne aufgestellt werden kann, ist sie oft günstiger. Wo sie nicht hinkommt, wäre die Alternative gar keine Arbeit – oder Schäden am Grundstück.

Nimmt der Baum durch das Klettern Schaden?

Nein, wenn richtig gearbeitet wird. Wir benutzen keine Steigeisen – die verletzen die Rinde und öffnen Pilzen die Tür.

Wie kommt das Material vom Baum?

Äste und Stammstücke lassen wir am Seil herunter. Frei geworfen wird nur da, wo darunter nichts steht, was kaputtgehen kann.

Arbeiten Sie allein oder im Team?

Nie allein. Am Baum hängt der Baumkletterer, am Boden steht mindestens ein zweiter Baumpfleger für Sicherung, Ablassen und Aufarbeitung. Alles andere wäre fahrlässig.

Nächster Schritt

Kein Platz für Technik? Genau dafür sind wir da.

Senden Sie Fotos von Baum und Zufahrt. Danach sagen wir Ihnen, welcher Zugang trägt.

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  • Kostenfreies, unverbindliches Angebot nach der Besichtigung
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  • Leistungen und Kosten vor dem Auftrag klar ausgewiesen