Reine Sicherung
Der richtige Weg, wenn die Krone so bleiben soll, wie sie ist, und wir genau sagen können, wo die Schwachstelle sitzt.

Kronensicherung in Rhein-Sieg, Bonn & Köln
Ein Riss im Zwiesel oder ein weit ausladender Starkast bedeutet nicht automatisch, dass der Baum gefällt werden muss. Wir prüfen, ob eine passend dimensionierte Kronensicherung das Bruchrisiko begrenzen und den Baum erhalten kann.
Eine Kronensicherung ist ein Gurtsystem, das zwischen tragfähigen Kronenteilen sitzt. Bricht ein gefährdeter Ast oder Stämmling, fängt es ihn auf, statt ihn fallen zu lassen. Sie macht einen kranken Baum nicht gesund und ersetzt keine Standsicherheit – aber sie macht eine Fällung oft überflüssig.
Der richtige Weg, wenn die Krone so bleiben soll, wie sie ist, und wir genau sagen können, wo die Schwachstelle sitzt.
Kürzen wir das gefährdete Kronenteil zusätzlich ein, wirkt weniger Hebel darauf. Die Sicherung muss dann weniger halten und hält länger.
Einmal einbauen und vergessen funktioniert nicht. Das System muss in Abständen nachgesehen und gelegentlich nachgezogen werden. Wann das ansteht, steht beim Einbau schon fest.
Ist die Standsicherheit betroffen, hilft keine Kronensicherung. Dann ist die Fällung die ehrlichere Antwort.
Zwei gleichstarke Stämmlinge aus einer Gabel sind die häufigste Bruchstelle im Baum. Ein Seil im oberen Kronendrittel nimmt die Kräfte auf, bevor der Riss weiter aufgeht.
Eine Sicherung ist kein Dauerzustand ohne Nachsehen. Zum System gehört von Anfang an das Kontrollintervall.
Ablauf in fünf Schritten: Schwachstelle lokalisieren, Erhaltbarkeit prüfen, System dimensionieren, über Seilklettertechnik einbauen, Kontrollintervall vereinbaren.

Zwiesel, Risse und Lastverteilung beurteilen wir vor Ort.

Ist der übrige Baum vital genug, damit sich der Aufwand trägt?

Lage, Anzahl und Tragfähigkeit der Sicherung richten sich nach dem Befund.

Der Zugang zur Krone braucht keine Aufstellfläche für schwere Technik.

Sie wissen, wann das System das nächste Mal geprüft werden sollte.
Nein. Sie begrenzt die Folgen eines Versagens und muss regelmäßig kontrolliert werden.
Meist kaum. Die Sicherung sitzt hoch in der Krone und ist im belaubten Zustand fast unsichtbar.
Fachgerecht eingebaute, nicht invasive Systeme kommen ohne Bohrungen aus und wachsen nicht ein.
Das hängt von Höhe, Anzahl der Sicherungspunkte und Zugang ab. Nach der Besichtigung erhalten Sie ein konkretes Angebot.
Dann ist es vielleicht etwas anderes. Diese Seiten klären den Unterschied – bevor Sie das Falsche anfragen.
Nächster Schritt
Lassen Sie prüfen, ob eine Sicherung reicht. Sie ist meist der deutlich kleinere Eingriff – und der Baum steht nächstes Jahr noch.
Einsatzgebiet: Rhein-Sieg-Kreis, Bonn und Köln.