Baumstumpffräse trägt einen Baumstumpf bei einem Arborista-Einsatz ab

Nach der Fällung

Baumstumpf fräsen und Fläche wieder nutzen.

Nach der Fällung fräsen wir den Baumstumpf auf die vereinbarte Tiefe, häckseln Kronenmaterial, arbeiten Stammholz auf und transportieren ab, was nicht auf dem Grundstück bleiben soll. So wird die Fläche wieder nutzbar, passend zu Ihrer weiteren Planung.

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Was gehört dazu?

Beim Wurzelfräsen kommt der Baumstumpf – im Fachjargon der Stubben – bis unter das Geländeniveau heraus. Danach können Sie die Stelle wieder einsäen, bepflanzen oder pflastern. Dazu kommen, je nachdem was Sie beauftragen, Häckselarbeiten vor Ort, das Aufarbeiten von Stammholz und der Abtransport.

Wann das gebraucht wird

  • Der Baumstumpf stört bei Neugestaltung, Rasen oder Bepflanzung.
  • Eine Zufahrt oder ein Weg soll über die Fläche geführt werden.
  • Schnittgut und Stammholz sollen nicht auf dem Grundstück bleiben.
  • Sie heizen selbst und möchten Stammholz in verwertbarer Länge behalten.
  • Nach einer Fällung durch Dritte ist der Baumstumpf liegen geblieben.
  • Die Fläche soll am selben Tag wieder begehbar sein.

Die einzelnen Bausteine

Wurzelfräsen

Wir fräsen den Baumstumpf bis unter das Geländeniveau ab. Wie tief und wie weit im Umkreis, hängt vom Durchmesser ab, vom Untergrund, vom Zugang – und davon, ob Leitungen in der Nähe liegen.

Häckseln vor Ort

Die Häckselarbeiten laufen direkt an der Arbeitsstelle: Äste und Kronenmaterial gehen sofort durch den Häcksler. Das Hackgut nehmen wir mit – oder lassen es da, wenn Sie es als Mulch im Beet brauchen können.

Stammholz aufarbeiten

Wir schneiden die Stammabschnitte auf die Länge, die Sie brauchen. Wenn Sie mit Holz heizen, bleibt es da – nennen Sie uns vorher einfach Ihr Ofenmaß.

Abtransport und Entsorgung

Schnittgut, Stammholz, Frässpäne, Wurzelreste: Was weg soll, nehmen wir mit. Was bleiben soll, bleibt. Das legen wir vorher fest – damit am Ende keine Überraschung auf dem Rasen liegt.

Baumpflanzung und Standortberatung

Wo ein Baum weg ist, kann ein neuer hin. Wir beraten Sie bei der Wahl der Baumart und des Standorts und übernehmen die Pflanzung. Wichtig ist dabei der Abstand zur alten Stelle: Im gefrästen Bereich liegen Frässpäne, die dem jungen Baum zunächst Stickstoff entziehen.

Was beim Fräsen unter der Oberfläche passiert

Der Fräskopf trägt den Stubben in waagerechten Bahnen ab – über und unter der Geländeoberkante. Wie tief gefräst wird, richtet sich danach, was auf der Fläche entstehen soll.

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  1. Stubben über der OberkanteDer sichtbare Rest nach der Fällung. Er ist nur der kleinere Teil der Aufgabe.
  2. FräskopfEine Scheibe mit Hartmetallzähnen trägt das Holz in Bahnen ab. Es entsteht Frässpan, kein herausgerissener Wurzelteller.
  3. FrästiefeFür Rasen genügt weniger Tiefe als für eine Neupflanzung oder eine Pflasterfläche. Der Zielzustand bestimmt das Maß.
  4. Leitungen im BodenStrom, Wasser, Gas und Telekommunikation verlaufen oft nah am Baum. Ihr Verlauf wird vor dem ersten Schnitt geklärt.
Die Fräse trägt den Stubben schichtweise ab, bis er unter dem Geländeniveau liegt.

So läuft der Auftrag ab

Der zweite Schritt entscheidet über alles Weitere: Wo Leitungen liegen, wird nicht gefräst, bevor der Verlauf geklärt ist.

Ablauf in fünf Schritten: Umfang klären, Zugang und Leitungen prüfen, Stubben fräsen, Material aufarbeiten, Fläche übergeben.

  1. Symbol für den Arbeitsschritt „Wir klären den Umfang“

    Wir klären den Umfang

    Was soll weg, was darf bleiben? Danach richtet sich der Aufwand.

  2. Symbol für den Arbeitsschritt „Wir prüfen Zufahrt und Leitungen“

    Wir prüfen Zufahrt und Leitungen

    Fräse und Kipper brauchen Platz, und im Wurzelbereich können Leitungen liegen.

  3. Symbol für den Arbeitsschritt „Wir fräsen den Stubben“

    Wir fräsen den Stubben

    Der Stock kommt bis unter das Geländeniveau heraus.

  4. Symbol für den Arbeitsschritt „Wir arbeiten das Material auf“

    Wir arbeiten das Material auf

    Häckseln, Stammholz schneiden, Frässpäne aufnehmen.

  5. Symbol für den Arbeitsschritt „Wir übergeben die Fläche“

    Wir übergeben die Fläche

    Auf Wunsch füllen wir die Grube mit Mutterboden und gleichen sie an.

Häufige Fragen zu Wurzelfräsen und Entsorgung

Wie tief wird gefräst?

Üblich sind rund 20 bis 40 cm unter Geländeniveau. Wie tief tatsächlich möglich ist, hängt von Untergrund und Leitungen ab.

Bleiben Wurzeln im Boden?

Seitlich auslaufende Wurzeln bleiben in der Regel liegen. Für eine vollständige Rodung ist ein anderes Verfahren nötig.

Kann ich das Holz behalten?

Ja. Sagen Sie vorher Bescheid, dann wird es auf Ihre Wunschlänge geschnitten.

Was passiert mit den Frässpänen?

Sie werden abgefahren oder bleiben auf Wunsch als Füllmaterial in der Grube.

Pflanzen Sie auch einen neuen Baum?

Ja. Wir beraten zu Baumart und Standort und übernehmen die Pflanzung. Sagen Sie am besten schon bei der Besichtigung Bescheid – dann planen wir die Frästiefe und die Verfüllung passend zum neuen Baum.

Nächster Schritt

Damit die Fläche wieder Ihnen gehört.

Sagen Sie uns, was weg soll. Wir nennen den Aufwand und übergeben die Fläche genau so, wie besprochen.

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Einsatzgebiet: Rhein-Sieg-Kreis, Bonn und Köln.